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Arbeitssicherheit

Effektiverer Arbeitsschutz durch bessere Kommunikation

„Ich mach‘ das mal eben schnell!“, „Hat letztes Mal auch geklappt!“ oder „Ich brauche keine Hilfe!“  – wer kennt diese Sätze nicht? Und schon ist die Kiste auf den Fuß gefallen, die Hand blutet oder es knackt im Rücken.  Die Gründe für eine fehlende Sensibilität für Arbeitssicherheit sind vielfältig. Gerade in produzierenden Betrieben jedoch sind niedrige Unfallzahlen ein Zeichen für gute Arbeitssicherheitsstandards. Doch oftmals sieht es in der Realität aus wie anfangs beschrieben. Trotz vielseitiger Maßnahmen und Informationsmaterialien passieren zu viele Unfälle. Die einsetzende Routine in wiederkehrenden Arbeitsprozessen wird zum Problem. Die meisten Unfälle werden durch das Verhalten von Menschen verursacht. Die verhaltensbasierte Arbeitssicherheit zielt darauf hin den „Risikofaktor Mensch“ positiv zu beeinflussen, ihn zu motivieren und Fehler zu vermeiden.

Unsere Erfahrung zeigt: Vorbildern gelingt der emotionale Appell für die eigene Sicherheit und die der Kollegen am besten. So werden die Regeln verinnerlicht und lassen sich auch hoch gesteckte Ziele bei der Unfallvermeidung erreichen. Erst wenn Arbeitssicherheit zum Gesprächsthema wird, werden sich die gewünschten Verhaltensänderungen einstellen können. Mit einer erfolgreichen Kampagne zur Arbeitssicherheitskommunikation helfen wir Ihnen die Routine aufzubrechen und die Unfallzahlen zu senken.

Unsere Expertise im Überblick:
  • Kulturanalyse: Damit Mitarbeiter sicher arbeiten können braucht es eine Sicherheitskultur. Viele Arbeitsunfälle, die auf menschlichem Fehlverhalten beruhen, sind kulturbedingt. Typische „Kulturbeispiele“ sind: „Männerwelt“- hier wird gemacht und nicht geredet. „Angst“- wegen starken hierarchischen Strukturen und Angst vor negativen Konsequenzen, spricht man sicherheitsrelevante Dinge nicht an. „Zeit“ - Aufgaben müssen schnell erledigt werden, sonst werden sie nicht rechtzeitig fertig. Sicherheit bleibt dabei auf der Strecke. Eine erfolgreiche Arbeitssicherheitskommunikation muss die bestehende Kultur berücksichtigen, sie aufbrechen und ändern. Durch gezielte, standardisierte Interviews erhalten wir ein klares Kulturbild, das Ansatzpunkte für eine erfolgreiche Arbeitssicherheitskommunikation liefert.
  • Präventionskampagnen: Einzelne und losgelöst Tools bringen oft nicht den gewünschten Erfolg. Eine Kommunikations-Kampagne hingegen, die zuerst den Ist-Zustand analysiert und darauf abgestimmte Maßnahmen umsetzt, kann die Belegschaft zum Umdenken und sicherem Handeln bewegen. Wir fragen nach, legen den Finger in die Wunde und setzen die Probleme in kreative Ideen um.
  • Visualisierungen: Ob Serious Games, Augmented oder Mixed Reality – diese spannenden Technologien können helfen ernste und wichtige Themen auf spielerische Art und Weise zu vermitteln. Gefährliche Szenarien können in einem sicheren Umfeld geübt und im Anschluss besprochen werden. Wir helfen Ihnen Ihre Mitarbeiter mit innovativen Ideen und Tools für ein vermeintlich dröges Thema zu begeistern.
  • Führungskommunikation: Der Grundstein einer erfolgreichen Arbeitssicherheitskommunikation ist, dass der Vorstand und die Führungskräfte zu hundert Prozent dahinterstehen. Um sie rechtzeitig zu informieren und auf die Kampagne einzuschwören, bieten wir Konzepte für Führungskräfteschulungen an. Von uns bekommen auch Ihre Sicherheitsfachkräfte und -beauftragte eine Toolbox an die Hand, um zielführende Unterweisungen zu leiten.
Kontakt: Jörn Becker
Büro Rhein-Ruhr
joern.becker@crossrelations.de
Fon 0203 / 509602-12

crossblog

 Safety Days, Sicherheits-Parcours, Plakatkampagnen oder gar die Theaterbühne in der Kantine: Wenn es darum geht, Mitarbeiter für die Beachtung von Arbeitssicherheitsregeln zu gewinnen, greifen Unternehmen auf ein breites Spektrum an Instrumenten zurück. Erfolgreich Einfluss auf das sicherheitsbezogene Verhalten zu nehmen, bleibt trotzdem eine Herausforderung. Denn beim Arbeitsschutz geht es um die Beachtung von Vorschriften und das Lernen von Verhaltensweisen – also um Ziele, die bei den meisten Menschen eher für Unmut sorgen.
Der Schlüssel zum Erfolg heißt Kommunikation. Sie kann Menschen dazu motiviert, Neues zu lernen und ihr Verhalten so grundsätzlich zu verändern. Wie das menschliche Gehirn mit Kommunikationsangeboten zum Thema Arbeitssicherheit umgeht, und wie eine solche Botschaft dauerhaft im Gedächtnis verankert werden kann, erklärt der Neurowissenschaftler Henning Beck.

Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mittlerweile in fast allen Unternehmen ein festes Angebot für alle Mitarbeiter. Ob Ergonomie am Arbeitsplatz, Sport und Bewegung, gesunde Ernährung oder auch Präventionsangebote, wie Work-Life-Balance, Sucht oder Burnout – eine Vielzahl von Beratungsmöglichkeiten und Aktivitäten stehen bereit. Doch die Inanspruchnahme der unterschiedlichen Angebote bleibt oftmals weit hinter den Erwartungen. Grund dafür ist mangelnde Kenntnis über die bestehenden Möglichkeiten oder die Schwierigkeit an die relevanten Informationen zu gelangen z.B. in produzierenden Betrieben. Aber auch eine Unternehmenskultur, in der eine Inanspruchnahme auf Missfallen stößt, kann ein Grund sein. Ob aus mangelnder Wertschätzung durch die Führungskraft, oder aus Angst bei gesundheitlichen Problemen als Schwächling zu gelten.

Damit Programme zur Gesundheitsförderung die notwendige Akzeptanz erhalten, braucht es eine Unternehmenskultur, in der „Gesundheit“ einen sehr hohen Stellenwert genießt. Und zwar höher als die Produktion. Es gilt der Maßstab, eher die Arbeit einzustellen, als die Gesundheit zu gefährden. Physisch wie psychisch. Dies muss sich im Führungsverhalten wiederfinden und durch interne Kommunikationsmaßnahmen immer wieder thematisiert werden. Sei es durch eine Kampagne oder das Aufzeigen guter Beispiele von Einzelnen und Teams. Oder aber Maßnahmen, die die Hemmschwellen abbauen, die Beratungsangebote anzunehmen. Dies sind Voraussetzungen für ein funktionierendes betriebliches Gesundheitsmanagement. Das kommt dem wichtigsten Wert eines Unternehmens, dem Mitarbeiter, zu Gute und damit dem Unternehmen insgesamt.